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Artischocken-Blumenwunder

HERBSTLICHE INSPIRATION

Das kräftige Lila der Blütenblätter, die Größe der einzelnen Blüte, die Dicke des Stiels…
Artischocken sind nicht nur auf dem Teller lecker sondern auch ein echter Hingucker als Blumenstrauß! Die Artischockenblüte ist nicht nur eine besonders schöne und edle Pflanze, auch ihre Größe ist beeindruckend. Die Lilafarbe sticht sofort ins Auge. Die Blüte entsteht aus der Frucht, die nicht geerntet wurde.

ERFAHREN SIE MEHR ÜBER DIE AUSSERGEWÖHNLICHE PFLANZE:

Die Artischockenblüte, auch unter dem Namen Cynara bekannt, findet man hauptsächlich im Mittelmeerraum, da sie frostempfindlich ist. Wie man schon an ihrer Blüte erkennen kann, gehört sie zu den Distelsorten und stammt aus der Familie der Korbblütler. Bereits im 16. Jahrhundert wurden Artischocken durch einen Händler aus Florenz, nach Frankreich und England exportiert. Sie war damals ein Zeichen von Wohlstand und Reichtum und daher nur in den Gärten von Adligen zu finden. Werden die Blütenstände der Artischocken nicht geerntet, entwickeln sich die außergewöhnlich schönen, lilafarbenen Blüten. Die Staude mit aufrecht verzweigtem Wuchs und stachligen Blättern kann bis zu 1,50 Metern groß werden. An der Pflanze bilden sich bis zu 15 cm große, kugelige Blütenköpfe, die mit festen Kelchblättern schuppenartig umhüllt sind. Die natürliche Blütezeit der Artischocke ist von September bis Oktober, ist aber auch teilweise schon ab Juli erhältlich und vereinzelt sogar auch im Februar.

HERKUNFT:

Der Bezeichnung Artischocke, auch Cynara genannt, leitet sich von einem iberisch-arabischen Wort ab. Daher ist der Name in den meisten europäischen Sprachen ähnlich: im Englischen „artichoke“, im Französischen „artichaut“, im Spanischen „alcachofa“, im Italienischen „carciofo“ und im Polnischen „karczoch“. Verbreitet wurde die Artischocke durch einen Händler aus Florenz, der bereits im 16. Jahrhundert Artischocken nach Frankreich und England exportierte. Bis zur französischen Revolution war die Artischocke ein Zeichen von Wohlstand und Reichtum. Sie war daher in den Gärten von Adeligen zu finden.